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Gäuboden

 

Getreidefeld im Hochsommer  Südzucker AG - Werk Plattling  Zuckerrübenfeld

 

Ein wahres Meer von Ähren, immer wieder unterbrochen vom satten Grün der Zuckerrübenfelder und Kartoffeläcker, das ist das Charakterbild der „Kornkammer Bayerns“, des Gäubodens oder des „Gheis“ wie die Einheimischen früher zu sagen pflegten.

Das Wort Gäuboden, der „Ghei“ hängt wahrscheinlich mit der gelben Erde - dem Löß - zusammen. Der Niederbayer hört selten seine Heimatsprache so klar wie in dem mittelhochdeutschen „göuwe“ (gelb) erklingen. Der Gau (mhd. Göu = Ebene) bedeutet Feld, flaches Land, meint auch die Siedlung mit dem zugehörigen, meist ziemlich geschlossenen und ebenen Landstrich, bedeutet also Kulturland im Gegensatz zum Wald, zum Bergland.

Eingebettet in den weiten, flach ausgerollten Raum, der südostwärts von Regensburg beginnt und bis Osterhofen neben der Donau her verläuft, liegt Plattling. Vom Plattlinger Wasserturm aus kann man trefflich hineinblicken in diese Schönheit.