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Geschichte

 

Die Stadt hat den wichtigsten Eisenbahnknotenpunkt Niederbayerns. Als am 20. September 1860 die Bahnstrecke Regensburg-Straubing-Passau eröffnet wurde, die im wesentlichen dem Lauf der alten Römerstraße folgte, kam Plattling erstmals in den Besitz der Eisenbahn. Das Bahnhofsgebäude stand damals nahe der Deggendorfer Straße beim Volksfestplatz. Am 1. März 1866 wurde die „Krautbahn“ nach Deggendorf eröffnet und schon wieder 1877 stillgelegt. Die Bahnstrecke Plattling-Landau (Isar)-Mühldorf konnte am 15. Oktober 1877 ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Inbetriebnahme der Bahnstrecke Plattling-Deggendorf-Bayerisch Eisenstein war am 16. September 1877 und schließlich erfolgte die Weiterführung der Eisenbahnstrecke Plattling-Landau (Isar)-Landshut mit der Eröffnung am 15. Mai 1880. Im Jahr 1870 verlegte man den Bahnhof an der Deggendorfer Straße auf das heutige Bahngelände (Ledererfeld). Das dortige Bahnhofsgebäude wurde zum Ende des II. Weltkrieges innerhalb weniger Minuten vollkommen zerstört. Am 6. April 1954 wurde der wiederaufgebaute, jetzige Bahnhof dem Verkehr übergeben.

 

Im Zeitraum von 2003 bis 2008 wurde das gesamte Bahnhofsumfeld, des nach wie vor wichtigsten und größten Bahnhofs der Region, neu gestaltet. Dadurch wurde der Bahnhof als Eingangs-Tor zur Innenstadt deutlich attraktiver und der enorme Parkplatzbedarf rund um den Bahnhof befriedigt.

 
ICE-Halt in Plattling

Stolz sind die Plattlinger auch darauf, dass Plattling nicht nur Haltepunkt für den ICE ist, sondern dass ein ICE der neuesten Generation im Sommer 2005 auf den Namen „Plattling“ getauft wurde. In ganz Deutschland und Österreich wird der Name unserer Stadt nachhaltig dargestellt.

 

Seit einigen Jahren hat sich nunmehr ein Wandel Plattlings von der Eisenbahnerstadt zur Industriestadt vollzogen. Charakteristisch dabei ist die gesunde, gemischte Struktur. Nicht ein Großbetrieb, sondern eine Vielzahl mittlerer Betriebe der verschiedensten Branchen (Papier, Metall, Glas usw.) bestimmen heute das Bild. Dies bringt den Vorteil, dass in Krisenzeiten nicht gleichzeitig alle gefährdet sind.
 
Nicht nur die Industrieansiedlung ist von den Kommunalpolitikern vorangetrieben worden. Flankierend wurden attraktive Wohngebiete ausgewiesen, um den Arbeitern auch das Wohnen an ihrem Arbeitsplatz zu ermöglichen. Viele ansprechende Freizeitstätten wie zum Beispiel Freibad, Sportstadion, Stadtbücherei und Bürgerhaus, sowie Naherholungsflächen wurden geschaffen um dem Bürger den Aufenthalt in seiner Heimatstadt so attraktiv wie möglich zu gestalten.
 
Nunmehr geht die Stadt an die Verbesserung der Verkehrs- und Wohnverhältnisse in der Innenstadt. Mit Städtebaufördermitteln wird versucht, die Qualität der Wohnungen zu verbessern, sowie das Nebeneinander von Wohnen und Einkaufen problemlos zu gestalten. Der Umbau des Stadtplatzes war der erste Schritt und bereits ein voller Erfolg.
 
Plattling wird auch in Zukunft seinen bisherigen Charakter bewahren: eine glückliche Synthese aus Altem, Tradition und Vergangenheit, Bauerntum mit Industrie und Wirtschaft.

 

 

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